Kinder machen Kinder-Bücher

WordPress-Website für eine Initiative, die Kinder Bücher machen lässt

Die Kimaki Verlagsinitiative in Bochum bringt Kita- und Grundschulkindern bei, eigene Bücher herzustellen — von der ersten Idee über Text und Illustration bis zum fertigen Band, gedruckt, als E-Book oder als interaktives Bilderbuch. Dabei geht es um mehr als Basteln: Medien zu verstehen, zu hinterfragen und selbst zu gestalten ist für Kinder heute so grundlegend wie Lesen und Schreiben. Was in den Werkstätten entsteht, könnten Erwachsene sich nicht ausdenken — ein Clown, der sein Bett auf einen Stern schafft, ein Unterwasserkrankenhaus für kranke Fische, eine Prinzessin, die auf der Autobahn rast. 2025 haben wir die Website dafür umgesetzt.

Projektdaten:

Kimaki – Kinder machen Kinderbücher
Kinderbuch, Bildung, Medienkompetenz
Bochum
2025
WordPress
acht Hauptbereiche plus eigene Seite je Buch
responsiv für Smartphone, Tablet und Desktop
illustrative Gestaltung, freigestellte Bildmotive, Buchgalerie, Presse- und Impressionsbereich, Newsletter
Texte und Bilder vom Kunde, Pflege durch Kunde
Datenschutzerklärung und Impressum
Basis-Optimierung mit Meta-Titeln, Beschreibungen und Fokus-Keywords
Schriften lokal eingebunden, keine Datenübertragung an Dritte beim Seitenaufruf

Die Herausforderung

Die Seite muss drei Gruppen gleichzeitig erreichen, die Gegensätzliches erwarten. Kinder wollen Farbe, Figuren und etwas zum Anschauen. Erzieherinnen und Lehrkräfte, die ein Projekt für ihre Gruppe buchen, brauchen belastbare Angaben zu Ablauf, Aufwand und pädagogischem Ertrag. Eltern liegen irgendwo dazwischen. Wird die Seite zu verspielt, nimmt keine Schulleitung sie ernst. Wird sie zu sachlich, ist von dem, worum es eigentlich geht, nichts mehr zu spüren.

Dazu kommt, dass das Angebot schwer in Worte zu fassen ist. „Kinder machen Bücher” klingt nach vielem und nach nichts. Was tatsächlich passiert, versteht man erst, wenn man die Ergebnisse sieht.

Das Ziel

Eine Gestaltung, die kindlich wirkt und trotzdem seriös bleibt
Das Angebot zeigen statt es zu beschreiben
Kitas und Schulen einen klaren Weg zur Buchung geben
Die Arbeiten der Kinder in den Mittelpunkt stellen
Termine, Presse und Neuigkeiten selbst pflegbar halten

Die Lösung

Die Startseite beginnt nicht mit dem Angebot, sondern mit den Einfällen der Kinder. Wer die ersten Zeilen liest, hat sofort verstanden, worum es geht — und zwar auf eine Art, die keine Leistungsbeschreibung erreichen könnte. Erst danach folgen die Einordnung, der pädagogische Hintergrund und die Angebote.

Die Gestaltung ist der aufwendigste Teil dieses Projekts. Statt mit Bildern aus einer Datenbank arbeitet die Seite mit freigestellten Motiven: Kinder, Figuren und Objekte aus den Werkstätten wurden einzeln aus ihrem Hintergrund gelöst, damit sie frei im Layout stehen können — vor Farbflächen, über Kanten hinweg, ineinander verschachtelt. Dazu kommen eigens angelegte Illustrationen und Grafikelemente, die zwischen den Abschnitten vermitteln.

Ein Teil dieser Motive bewegt sich. Elemente fahren beim Scrollen unterschiedlich schnell mit, Figuren erscheinen nacheinander, Bildstrecken wechseln. Das ist der Grund, warum die Seite lebendig wirkt und nicht wie eine bebilderte Broschüre — und es ist auch der Grund, warum die Umsetzung deutlich mehr Arbeit erfordert als ein Standardlayout. Jedes bewegte Element muss auf jedem Gerät funktionieren, ohne die Seite langsam zu machen.

Mehrere Galerien zeigen die Ergebnisse: die Bücher im Buchstabenatelier, Bilder aus den Werkstätten unter „Impressionen”, Eindrücke vom Kinderautorenfestival. Bei einem Angebot, das man erklären könnte, aber besser zeigt, tragen sie einen wesentlichen Teil der Überzeugungsarbeit.

Der gesamte Auftritt ist responsiv umgesetzt und damit auf Smartphone, Tablet und Desktop gleichermaßen nutzbar. Das ist bei einer bildstarken Seite mit freigestellten und bewegten Motiven kein Nebenprodukt: Layouts, die am großen Bildschirm überzeugen, müssen auf einem schmalen Display neu gedacht werden, damit nichts abschneidet oder die Wirkung verliert. Ein großer Teil der Eltern und Erzieherinnen erreicht die Seite über das Handy.

Inhaltlich ist die Seite in klare Zugänge gegliedert. Das Buchstabenatelier ist das Schaufenster: Dort steht jedes entstandene Buch mit eigener Seite, vom Mitmachbuch bis zu den Bänden über Zirkus und Dinosaurier. Das Kinderautorenfestival hat einen eigenen Bereich, „Und jetzt Du!” führt zum Mitmachen, „Mit dabei” zeigt Partner und Unterstützer. Impressionen sammeln Bilder aus der Arbeit, der Pressebereich die Berichterstattung — für Einrichtungen, die vor einer Buchung wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben, ist das der entscheidende Beleg. Aktuelles nimmt Termine und Aktionen auf, dazu kommt ein Newsletter, der viermal im Jahr erscheint.

Umgesetzt haben wir das Projekt mit WordPress. Texte und Bilder kamen vom Kunde, der die Seite seitdem vollständig selbst verwaltet und pflegt.

Das Ergebnis

Die Initiative hat seit 2025 einen Auftritt, der ihr Angebot nicht erklärt, sondern vorführt. Wer die Seite öffnet, sieht innerhalb weniger Sekunden, was Kinder in diesen Werkstätten hervorbringen, und muss dafür nichts lesen. Für Kitas und Schulen liegen die Informationen zur Buchung daneben, ohne den verspielten Charakter zu stören. Die Struktur ist auf Zuwachs angelegt: Jedes neue Buch bekommt seine Seite im Buchstabenatelier, jedes Festival und jeder Pressebericht seinen Platz in den vorgesehenen Bereichen. Kimaki pflegt das alles eigenständig, ohne dass wir dafür gebraucht werden.

Ähnliches Projekt geplant?

Wenn deine Seite zwei Gruppen gleichzeitig überzeugen muss, die Gegensätzliches erwarten, ist die Gestaltung keine Geschmacksfrage mehr.

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Seit 2008 sind wir als engagierter Web‑ und E‑Commerce‑Dienstleister in der Nähe von Zwickau, Sachsen aktiv und entwickeln für Selbstständige und Unternehmen moderne, zukunftsfähige Lösungen – von individuellen WordPress‑Websites über WooCommerce‑Onlineshops bis hin zu gezieltem Online‑Marketing.

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