5 Dinge, die jede Unternehmenswebsite haben muss

5 Dinge, die jede Unternehmenswebsite haben muss – und ohne die es einfach nicht funktioniert

Es gibt Websites, die einfach funktionieren. Besucher kommen, verstehen sofort worum es geht, nehmen Kontakt auf. Und es gibt Websites, bei denen man nach fünf Sekunden wieder zurückklickt – ohne wirklich zu wissen warum.

Der Unterschied liegt selten an einem ausgefeilten Design oder an versteckten technischen Tricks. Er liegt fast immer an denselben fünf Grundelementen, die entweder vorhanden sind oder fehlen. In diesem Artikel gehen wir durch diese fünf Dinge – konkret, praxisnah und direkt umsetzbar.

Vergleichsgrafik mit zwei Monitoren nebeneinander: Links ist eine überladene, unübersichtliche Website mit vielen Bannern, kleinen Textblöcken, grellen Hinweisen und mehreren Spalten zu sehen. Rechts wird eine moderne, klare und professionelle Website mit großer Überschrift, viel Weißraum, übersichtlicher Navigation, Bildbereich und auffälligem orangefarbenem Call-to-Action-Button dargestellt.

1. Eine klare Botschaft in den ersten drei Sekunden

Das ist das Wichtigste überhaupt – und wird am häufigsten unterschätzt. Wer eine Website besucht, entscheidet in drei Sekunden: Bin ich hier richtig? Ist das, was ich suche, hier zu finden?

Zu viele Unternehmenswebsites beginnen mit langen Willkommenstexten, allgemeinen Formulierungen oder schönen, aber nichts sagenden Bildern. Kunden, die im Stress schnell eine Lösung suchen, klicken sofort weiter.

Was stattdessen funktioniert: Eine klare, direkte Aussage ganz oben auf der Seite. Wer seid ihr? Was bietet ihr an? Für wen? Ein gutes Beispiel: ‘Elektriker in Zwickau – schnell, zuverlässig, mit 24h-Notdienst. Jetzt anrufen.’ Das sind fünfzehn Wörter – und der Besucher weiß alles, was er braucht.

Selbstcheck: Öffnet eure Website auf dem Smartphone und fragt jemanden, der sie noch nicht kennt: Was macht dieses Unternehmen? Wenn die Antwort mehr als fünf Sekunden dauert, ist die Botschaft nicht klar genug.

2. Eine klare, leicht auffindbare Kontaktmöglichkeit

Klingt offensichtlich – und trotzdem ist die versteckte oder fehlende Kontaktmöglichkeit einer der häufigsten Fehler auf Unternehmenswebsites. Wer eine Website besucht, um Kontakt aufzunehmen, will das in maximal zwei Klicks schaffen. Nicht mehr.

Was konkret auf jeder Seite sichtbar sein sollte:

Telefonnummer – groß, klickbar (besonders auf dem Smartphone wichtig)
E-Mail-Adresse oder Kontaktformular – für alle, die nicht anrufen wollen
Für Friseure, Praxen, Werkstätten: ein Terminbuchungslink oder -formular
Für Handwerker mit Notdienst: die Notfallnummer besonders hervorgehoben

Eine Kontaktseite allein reicht nicht. Die Telefonnummer gehört in die oberste Ecke jeder Seite – so dass Besucher sie immer sehen, egal wo auf der Website sie sich befinden.

Drei Handwerker stehen lächelnd vor einem weißen Firmenfahrzeug mit großem Logo und Werkzeughalterung an der Seite. Im Hintergrund befindet sich eine Werkstatt mit Holz, Regalen und Arbeitsmaterialien. Die Personen tragen Arbeitskleidung mit Firmenaufdruck und wirken wie ein kleines, handwerkliches Team vor ihrem Betrieb.

3. Echte Bilder – keine generischen Stockfotos

Das menschliche Gehirn erkennt Stockfotos in Millisekunden. Glückliche Menschen in übertrieben professionellen Situationen, Hände die Stifte halten, Personen die in Computer schauen – das ist verbranntes Marketing, das niemanden mehr überzeugt.

Echte Bilder hingegen – vom Team, von der Werkstatt, von abgeschlossenen Projekten, vom Betrieb – schaffen sofort Vertrauen und Nähe. Sie zeigen: Hier stecken echte Menschen dahinter, die echte Arbeit machen.

Ihr braucht dafür kein professionelles Fotoshooting. Ein neueres Smartphone, gutes Licht – natürliches Tageslicht ist am besten – und ein aufgeräumter Hintergrund reichen für den Anfang vollkommen. Macht regelmäßig Fotos nach Projektabschlüssen, vom Team, von besonderen Momenten im Betriebsalltag.

4. Mobile Optimierung – denn die meisten kommen vom Smartphone

Mehr als 60 Prozent aller Website-Besuche finden heute auf Smartphones statt. Und wenn eine Website auf dem Handy schlecht aussieht – zu kleiner Text, Elemente die überlappen, Buttons die man nicht trifft – verlässt der Besucher die Seite sofort.

Eine mobiloptimierte Website ist heute keine Sonderfunktion, sondern absoluter Standard. Was konkret funktionieren muss:

Text lesbar ohne Zoomen – Schriftgröße mindestens 16 Pixel
Buttons groß genug zum Antippen – mindestens 44 x 44 Pixel
Ladezeit unter 3 Sekunden auch auf dem Smartphone
Telefonnummer als klickbarer Link – auf Handy öffnet ein Tippen direkt den Anruf
Formulare einfach auszufüllen – nicht zu viele Felder, große Eingabefelder

Testet eure Website regelmäßig auf dem eigenen Smartphone – und bittet Familie oder Freunde, die keine Tech-Affinität haben, sie ebenfalls zu testen. Die Reaktion sagt mehr als jedes Analyse-Tool.

Eine Hand hält ein Smartphone vor einem unscharfen Schreibtisch mit Laptop und Pflanze. Auf dem Smartphone ist eine mobile Website eines Elektriker-Notdienstes aus Zwickau zu sehen, mit großer Überschrift, Telefonnummer, blauem Anruf-Button und einem kleinen Bild eines Elektrikers bei Arbeiten an einem Sicherungskasten.

5. Vertrauen aufbauen – Bewertungen, Referenzen, Zertifikate

Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen. Dieses Vertrauen muss auf einer Website aktiv aufgebaut werden – denn der Besucher kennt euch noch nicht. Er hat keine persönliche Empfehlung, keine gemeinsame Bekannte, keinen gemeinsamen Kontext.

Was Vertrauen aufbaut:

Google-Bewertungen: Eingebunden auf der Website – Sternezahl und Anzahl gut sichtbar
Kundenstimmen: Kurze echte Zitate zufriedener Kunden, mit Vor- und Nachname
Referenzprojekte: Fotos abgeschlossener Arbeiten mit kurzem Beschreibungstext
Zertifikate und Qualifikationen: Meisterbetrieb, Innungsmitgliedschaft, besondere Ausbildungen
Über uns: Ein echter Text mit echten Namen und vielleicht einem Foto – wer steckt hinter dem Unternehmen?

Bonus: Was oft vergessen wird – rechtliche Pflichtinhalte

Neben diesen fünf inhaltlichen Elementen gibt es rechtliche Pflichten, ohne die jede Website ein Abmahnrisiko darstellt: ein vollständiges Impressum, eine aktuelle Datenschutzerklärung und ein DSGVO-konformer Cookie-Banner. Details dazu haben wir in einem eigenen Artikel ausführlich erklärt.

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Fazit: Fünf Dinge – und eine Website, die wirklich arbeitet

Klare Botschaft, einfache Kontaktaufnahme, echte Bilder, mobile Optimierung und Vertrauenssignale. Das sind keine Nice-to-haves. Das sind die Grundzutaten einer Website, die Besucher in Kunden verwandelt. Wer alle fünf hat, ist bereits besser aufgestellt als die Mehrheit seiner Mitbewerber.

Seit 2008 sind wir als engagierter Web‑ und E‑Commerce‑Dienstleister in der Nähe von Zwickau, Sachsen aktiv und entwickeln für Selbstständige und Unternehmen moderne, zukunftsfähige Lösungen – von individuellen WordPress‑Websites über WooCommerce‑Onlineshops bis hin zu gezieltem Online‑Marketing.

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