Die Ferienwohnung Wächtler in Langenweißbach bietet 130 Quadratmeter für bis zu sechs Gäste, mit eigener Sonnenterrasse und separatem Eingang. Die erste Website dafür hatten wir 2021 mit Joomla gebaut. 2026 haben wir sie durch einen kompletten Neubau ersetzt — mit unserem System Xtra Website und, anders als beim ersten Mal, mit Texten von uns.
Weil beide Fassungen noch vorliegen, lässt sich an diesem Projekt zeigen, woraus ein Relaunch tatsächlich besteht. Es geht selten um Farben.
Projektdaten:
Die Seite von 2021 hatte alles, was eine Ferienwohnungsseite braucht: Bilder, Preise, Belegungsplan, Anfahrt, Sehenswürdigkeiten. Was ihr fehlte, war Sprache. Die Texte sollten damals vom Kunden kommen — und wie so oft blieb es bei dem Nötigsten.
Wie wenig das war, zeigt die Unterseite „Wohnung”: rund dreißig Fotos in einer filterbaren Galerie, und kein einziger Satz dazu. Ein Gast konnte sehen, dass es eine Badewanne gibt. Ob sie freistehend ist, ob es zusätzlich eine Dusche gibt, ob eine Waschmaschine im Bad steht — das musste er raten oder anrufen. Die Seite „Sehenswürdigkeiten” bestand aus zwei Sätzen.
Für jemanden, der drei Unterkünfte vergleicht, ist das ein Problem. Er entscheidet in Sekunden, und er entscheidet anhand von Angaben, nicht von Stimmung.
Stehengeblieben war die Seite dabei nicht. Zwei Jahre vor dem Neubau hatten wir einen virtuellen 3D-Rundgang nachgerüstet und den statischen Belegungsplan durch die Anbindung an ein Buchungsportal ersetzt, das damals einen eigenen Menüpunkt bekam. Beides ist in die neue Fassung übernommen worden. Was sich mit einzelnen Ergänzungen aber nicht lösen ließ, war das Grundproblem: Die Seite zeigte, sie erklärte nicht.
Vorher: eine bildschirmfüllende Bildergalerie mit drei Schlagzeilen. Keine Angaben, kein Fließtext, kein Weg nach vorn außer über das Menü.
Nachher: die drei entscheidenden Zahlen sofort sichtbar — 130 m², sechs Gäste, eigene Sonnenterrasse —, darunter die Beschreibung der Wohnung, ein Ausstattungsraster und der Abschnitt zur Lage. Dazu zwei Schaltflächen: zur Wohnung oder direkt zu Preisen und Verfügbarkeit.
Warum: Wer sucht, entscheidet auf der Startseite, ob er bleibt. Bilder allein beantworten keine Frage.
Vorher: eine Galerie aus rund dreißig Fotos mit Filterreitern, in wechselnden Bildgrößen, ohne Beschreibung. Der Grundriss lag als erstes Bild mitten darin.
Nachher: eine nach Räumen gegliederte Seite — Wohnküche, Wohnbereich, Schlafzimmer 1, Schlafzimmer 2, Bad, Eingang und Diele, Sonnenterrasse. Jeder Raum mit eigener Beschreibung und eigener Bildreihe. Der Grundriss steht als eigener Abschnitt am Ende, vergrößerbar.
Warum: Bilder zeigen, wie es aussieht. Text sagt, was dazugehört. Ein Gast braucht beides, und er braucht es in derselben Reihenfolge, in der er die Wohnung durchgehen würde.
Vorher: nirgends benannt. Was zur Wohnung gehört, war ausschließlich aus den Fotos zu erschließen.
Nachher: acht Kacheln auf der Startseite — Wohnküche mit Schlafsofa, zwei Schlafzimmer, Bad mit freistehender Wanne, Terrasse mit Grill, kostenloses WLAN, Waschmaschine und Trockner, Kaminofen, Reisebett und Hochstuhl auf Anfrage.
Warum: Genau danach filtern Gäste auf Buchungsportalen. Was dort nicht steht, fällt bei jedem Vergleich durch.
Vorher: drei zentrierte Sätze über einer schmucklosen Tabelle mit drei Zeilen. Die Verfügbarkeit lag hinter einem eigenen Menüpunkt.
Nachher: die Seite „Preise & Belegungsplan” — zuerst der Weg zur Verfügbarkeitsprüfung, dann die Preistabelle mit Leistungs- und Preisspalte, darunter ein abgesetzter Kasten „Gut zu wissen” mit Inklusivleistungen und Mindestaufenthalt, am Ende die Anfrage.
Warum: Wer auf eine Preisseite geht, hat zwei Fragen: Was kostet es, und ist mein Termin frei? Vorher lagen die Antworten auf zwei getrennten Menüpunkten, jetzt stehen sie untereinander.
Vorher: die Seite „Sehenswürdigkeiten” mit einem Absatz aus zwei Sätzen.
Nachher: eine vollständige Seite mit Einordnung der Region, einer Übersicht von acht Ausflugszielen mit Entfernungsangaben und drei Bereichen zu Wandern, Wintersport und Kultur.
Warum: „Wie weit ist es bis…” ist bei einer Ferienwohnung eine der häufigsten Fragen überhaupt. Sie mit Kilometerangaben zu beantworten, kostet einmal Arbeit und erspart hundert Rückfragen.
Vorher: Karte und ein Formular mit vier Pflichtfeldern.
Nachher: Adresse, beide Telefonnummern und die E-Mail direkt sichtbar, dazu Schaltflächen für E-Mail und WhatsApp, darunter die Anfahrtskarte.
Warum: Bei einer Urlaubsanfrage entstehen schnell Rückfragen zu Terminen und Personenzahl. Ein Formular erzwingt dafür eine Mailkette; über WhatsApp ist das in fünf Minuten geklärt.
Die neue Seite läuft nicht mehr auf einem Redaktionssystem, sondern als statische Website. Das hat zwei praktische Folgen. Sie ist sicherer, weil es keine Datenbank und keine Erweiterungen gibt, an denen jemand ansetzen könnte. Und sie ist nicht wartungsbedürftig — es gibt keine Systemaktualisierungen, die regelmäßig eingespielt werden müssten, damit die Seite sicher bleibt. Für eine Ferienwohnung, deren Inhalte sich über Jahre kaum ändern, ist das der passendere Unterbau.
Dazu kommen die kleineren Dinge, die zusammen Wirkung haben: sprechende Adressen statt technischer Aufrufe, Bilddateien, die nach ihrem Inhalt benannt sind, ausformulierte Bildbeschreibungen für Suchmaschinen und Screenreader, ein Seitentitel mit dem korrekten Ortsnamen. Aus acht Menüpunkten wurden fünf, weil Datenschutz und Impressum in den Fußbereich gehören und nicht neben „Wohnung” und „Preise”. Der gesamte Auftritt ist responsiv, Schriften sind lokal eingebunden, Cookie-Consent-Tool, Datenschutzerklärung und Impressum sind vorhanden, dazu die Basis-Suchmaschinenoptimierung.
Einen Bearbeitungsbereich gibt es auf Wunsch des Kunden nicht — Änderungen übernehmen wir, wenn sie anfallen.
Aus einer Seite, die Bilder zeigte, ist eine geworden, die Fragen beantwortet. Ausstattung, Raumaufteilung, Entfernungen zu Ausflugszielen, Inklusivleistungen, Mindestaufenthalt — alles steht jetzt da, wo ein Gast danach sucht, statt am Telefon erfragt werden zu müssen. Die Wege sind kürzer geworden: fünf Menüpunkte statt acht, Preise und Verfügbarkeit an einer Stelle, zwei direkte Kontaktwege statt eines Formulars. Und technisch steht der Auftritt auf einer Grundlage, die keine laufende Pflege braucht und deutlich weniger Angriffsfläche bietet als ein Redaktionssystem. Für eine Unterkunft, deren Inhalte sich selten ändern, ist genau das die richtige Wahl — und der Grund, warum aus der Joomla-Seite von 2021 diesmal keine neue Joomla-Seite geworden ist.
Ein Relaunch ist mehr als eine neue Optik. Wir schauen uns an, was deine Gäste suchen — und bauen die Seite darum herum.
Seit 2008 sind wir als engagierter Web‑ und E‑Commerce‑Dienstleister in der Nähe von Zwickau, Sachsen aktiv und entwickeln für Selbstständige und Unternehmen moderne, zukunftsfähige Lösungen – von individuellen WordPress‑Websites über WooCommerce‑Onlineshops bis hin zu gezieltem Online‑Marketing.
Xtra Graphics
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to
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